Mare Tranquillitatis und Serenitatis

Ein Detail der Mondoberfläche füllt das Bild. In der Mitte ist links ein dunkler, grauer Krater mit wenig Einschlägen, rechts daneben ist eine bläulich gefärbte dunkle Ebene, die mehr Einschläge enthält als der Krater links, aber weniger als die hellere graue Landschaft außen.
Bildcredit und Bildrechte: Nyêrdson Ferreira

Die Meere der Ruhe und der Heiterkeit sind tatsächlich ruhig. Das sind sie allerdings fast immer, denn sie sind Mondmeere, also basaltische Lavaströme, die große Einschlagbecken auf dem Mond gefüllt haben.

Die Aufnahme entstand mit einem Teleskop. Die glatten, dunklen „Meere“ im Bild tragen auch lateinische Namen. Rechts ist das Mare Tranquillitatis, links das Mare Serenitatis. Beide bilden einen starken Kontrast zu den hellen Mondhochländern, die sie umgeben, und die von Kratern übersät sind. Ihre Namen basieren auf den historischen Bezeichnungen für Mondmeere aus einer Zeit vor der Erfindung des Teleskops. Diese weitläufigen Strukturen auf der Vorderseite des Mondes sind mit bloßem Auge gut zu erkennen. Daher stellte man sie sich ähnlich wie die weiten Ozeane der Erde vor.

Am 20. Juli 1969 landete die Mondlandefähre Eagle der Mission Apollo 11 im Mare Tranquillitatis. Die Landestelle liegt rechts unten. Dort errichteten Astronauten die Tranquility-Basis. Sie ist erste menschliche Präsenz auf dem Mond.

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