
Diese schöne Landschaft am Himmel wurde in Pinselstrichen aus interstellarem Staub und leuchtendem Gas gemalt. Sie liegt am nördlichen Ende des „großen Risses“ in der Ebene unserer Milchstraße. Dort ist das Sternbild Schwan (Cygnus). Das weite Mosaik misst am Himmel eindrucksvolle 28×18 Grad. Es entstand im Laufe eines Jahrzehnts aus Bilddaten, die in 400 Stunden Belichtungszeit entstanden sind.
Links steht der Alphastern im Schwan. Es ist der helle, heiße Überriese Deneb. Das Sternbild Schwan ist voller Sterne und leuchtender Gaswolken. Es enthält aber auch den dunklen, undurchsichtigen Nördlichen Kohlensack und Emissionsregionen, in denen Sterne entstehen: den Nordamerikanebel NGC 7000 und den Pelikannebel IC 5070 links unter Deneb.
Auf dieser kosmischen Szenerie seht ihr viele weitere Nebel und Sternhaufen. Leute auf der Nordhalbkugel kennen Deneb auch als Teil zweier Asterismen: Er markiert eine Ecke des Sommerdreiecks und bildet die Spitze im Kreuz des Nordens. Links unten zeigt der Vollmond den Maßstab des Bildes.