
So ein Chaos bleibt zurück, wenn ein Stern explodiert. Der Krebsnebel ist das Ergebnis einer Supernova, die 1054 n. Chr. zu sehen war. Er ist voller rätselhafter Fasern, die nicht nur ungeheuer komplex sind. Sie besitzen anscheinend auch weniger Masse, als bei der ursprünglichen Supernova ausgestoßen wurde. Außerdem ist ihre Geschwindigkeit höher, als man bei einer freien Explosion erwarten würde.
Das Bild entstand mit dem Weltraumteleskop Hubble. Es kombiniert drei Farben, die nach wissenschaftlichen Kriterien gewählt wurden. Der Krebsnebel ist etwa 10 Lichtjahre groß. Mitten im Nebel befindet sich ein Pulsar. Das ist ein Neutronenstern, der etwa die Masse der Sonne hat, doch er ist nur so groß ist wie eine kleine Stadt. Der Krebspulsar rotiert etwa 30 Mal pro Sekunde.