Der Überrest der Vela-Supernova

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Bildcredit und Bildrechte: José Mtanous

Die Explosion ist vorbei, aber sie hat Spuren hinterlassen: Vor etwa zwölftausend Jahren explodierte ein ganz gewöhnlicher Stern im Sternbild Vela und erzeugte damit einen seltsamen Lichtpunkt, der für die frühen Menschen, die zu Beginn der geschichtlichen Aufzeichnungen lebten, kurzzeitig sichtbar war. Die äußeren Schichten des Sterns prallten auf das interstellare Medium und lösten eine Stoßwelle aus, die heute noch sichtbar ist.

Dieses Bild wurde insgesamt 60 Stunden lang von der Khomas-Region in Namibia aus belichtet und fängt einen Teil dieser filamentartigen gewaltigen Stoßwelle im sichtbaren Licht ein. Dabei werden feine Details durch die Emission von Wasserstoff (rot) und Sauerstoff (blau) hervorgehoben.

Während das Gas vom explodierten Stern wegfliegt, zerfällt es und reagiert mit dem interstellaren Medium. Dabei wird Strahlung in vielen verschiedenen Farben und Energiebereichen erzeugt. Im Zentrum des Vela-Supernova-Überrests befindet sich ein Pulsar, ein Stern, der so dicht wie Kernmaterie ist und sich mehr als zehnmal pro Sekunde um sich selbst dreht.

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Saturn bei Nacht

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Institut für Weltraumwissenschaften, Mindaugas Macijauskas

Saturn mit seinen wunderschönen Ringen ist oft der „Star“ bei teleskopischen Beobachtungen. Aber dieser beeindruckende Anblick der Nachtseite des Gasriesens, der einen Schatten auf die Ringe wirft, ist von der Erde aus nicht möglich: Da wir aus Richtung der Sonne zum Saturn blicken, sehen wir ständig seine Tagseite.

Das Foto welches lediglich eine schmale, sonnenbeleuchtete Sichel zeigt, wurde tatsächlich von einer Raumsonde aufgenommen: dem Cassini Raumschiff. Cassini erreichte den Planeten nach einer siebenjährigen Reise von der Erde aus, und umkreiste Saturn für weitere 13 Jahre. Von 2004 bis 2017 blieb die Sonde aktiv, ehe sie in die Atmosphäre des Gasriesen eintauchte und dort am 15 September 2017 zerstört wurde. Die hier gezeigte Aufnahme ist ein Mosaik, welches aus verschiedenen Aufnahmen Cassinis Weitwinkelkameras erzeugt wurde. Es entstand nur zwei Tage vor dem großen, finalen Eintauchen in Saturns Atmosphäre. Einen weiteren Blick auf die dunkle Seite Saturns wird es erst geben, wenn wieder ein Erdraumschiff auf Besuch kommt.

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